Für Kunden · · 4 Min. Lesezeit
Model-Hostessen für Messen: ROW ONE oder THE GOOD STAFF?
Models und Hostessen sind zwei Berufe mit zwei Honoraren. Wann ein Messestand welches Team braucht, wie beide zusammenarbeiten und was das für eure Planung bedeutet.
Kurz gesagt: Diesen Satz hören wir jede Saison, und er zeigt, warum die Begriffe Model und Hostess so oft durcheinandergehen. Beide stehen am Stand, beide sind gepflegt und freundlich. Trotzdem sind es zwei Berufe mit zwei Aufgaben, zwei Honoraren und zwei Verträgen. Dieser Artikel erklärt den Unterschied und wann ihr welches Team bucht.

„Wir brauchen für die Messe ein paar Models, die auch am Stand helfen." Diesen Satz hören wir jede Saison, und er zeigt, warum die Begriffe Model und Hostess so oft durcheinandergehen. Beide stehen am Stand, beide sind gepflegt und freundlich. Trotzdem sind es zwei Berufe mit zwei Aufgaben, zwei Honoraren und zwei Verträgen. Dieser Artikel erklärt den Unterschied und wann ihr welches Team bucht.
Was ein Model am Messestand macht
Ein Model wird gebucht, um etwas zu zeigen: Kleidung bei einer Modenschau auf der Messe, ein Produkt bei einer Präsentation, eine Marke in einer Fotostrecke am Stand. Models werden fotografiert und gefilmt, laufen bei Shows und stehen für Bildrechte. Deshalb enthält ein Modelhonorar immer auch einen Buyout für die Nutzung der entstehenden Bilder, und deshalb sind Maße und Konfektionsgröße entscheidend: Die Ware muss passen.
Typische Einsätze: die Modenschau auf einer Textilmesse, Produktpräsentationen auf der IAA oder der Light + Building in Frankfurt, Markenfotos am Stand für Social Media, Showrooms während Modewochen in Düsseldorf oder Berlin.
Was eine Hostess am Messestand macht
Eine Hostess oder ein Host wird gebucht, um Gäste zu empfangen, zu registrieren, zu bewirten, zu informieren und an das Standpersonal weiterzuleiten. Hostessen sprechen Sprachen, kennen das Produkt auf Flyer-Niveau, halten den Stand in Ordnung und bleiben acht Stunden freundlich. Sie werden nicht fotografiert, um Bilder zu verkaufen, und sie laufen keine Show. Das Honorar ist ein Tagessatz ohne Buyout.
Typische Einsätze: Empfang und Registrierung, Catering am Stand, Promotion in den Gängen, Übersetzung für internationale Gäste, Garderobe und Gästebetreuung bei Abendveranstaltungen.
Warum die Trennung wichtig ist
Wer ein Model als Hostess einsetzt, zahlt zu viel und bekommt die falsche Qualifikation: Models sind auf Kamera und Laufsteg trainiert, nicht auf Registrierungssysteme und Gästelisten. Wer eine Hostess als Model einsetzt, hat kein Bildrecht und keine Garantie, dass die Ware sitzt. Beides führt zu Diskussionen am Stand, und die kosten mehr als eine klare Buchung.
Bei ROW ONE heißt das: Wir vermitteln Models. Hostessen, Hosts, Promotionpersonal und Übersetzer vermittelt THE GOOD STAFF, unsere Schwestermarke, die seit vielen Jahren Messen und Events in Deutschland und der Schweiz betreut. Hostess ist keine Leistung von ROW ONE, und ein Model von uns bucht niemand für den Empfang.
Wann ihr ROW ONE bucht
Bucht Models, wenn am Stand eine Show läuft, wenn Produkte am Körper gezeigt werden, wenn eine Fotostrecke oder ein Video am Stand entstehen soll oder wenn eine Markenpräsentation ein bestimmtes Gesicht braucht. Nennt uns dafür die Konfektionsgrößen, die Zeiten der Show oder des Shootings und die geplante Nutzung der Bilder. Models für Messen in Frankfurt, Düsseldorf oder Köln kommen in der Regel aus der Region, ohne Reisekosten.
Wann ihr THE GOOD STAFF bucht
Bucht Hostessen und Hosts für Empfang, Registrierung, Catering, Information, Promotion und Übersetzung. Nennt Sprachen, Standgröße, Öffnungszeiten und die Zahl der Gäste pro Tag. THE GOOD STAFF plant daraus die Besetzung pro Schicht, inklusive Ersatz bei Ausfällen und Einweisung am Vortag.
Wenn ihr beides braucht
Viele Stände brauchen beides: Hostessen am Empfang und Models für die Show um 14 Uhr. Dann arbeiten beide Teams zusammen, mit einem Ansprechpartner für euch. Die Buchung läuft über zwei Verträge, weil die Honorare unterschiedlich aufgebaut sind, aber die Planung kommt aus einer Hand: ein Zeitplan, eine Einweisung, eine Person, die am Morgen am Stand steht.
Praktisch sieht das so aus: Ihr schickt eine Anfrage mit beiden Bedarfen. Wir stimmen uns intern ab, ihr bekommt Vorschläge für Models mit Maßen und Polaroids sowie eine Besetzungsplanung für Hostessen mit Sprachen und Schichten. Am Messetag gibt es einen Briefing-Termin für alle.
Was beide Teams gemeinsam haben
Bei allem Unterschied teilen Models und Hostessen drei Dinge: Sie werden über einen Vertrag mit allen Konditionen gebucht, sie bekommen vor dem Einsatz ein Briefing mit Zeiten, Ansprechpartnern und Kleidung, und sie sind versichert und angemeldet, weil beide Agenturen die Abrechnung übernehmen. Für euch als Kunden heißt das: eine Rechnung pro Agentur, keine Einzelverträge mit jeder Person und ein Ansprechpartner, der am Messetag erreichbar ist.
Drei Planungstipps für Messen
Früh anfragen. In Messewochen sind Models und Hostessen in der Stadt knapp. Zwei bis vier Wochen Vorlauf sind für Shows sinnvoll, für große Messen in Frankfurt eher sechs.
Bildrechte klären. Wenn am Stand fotografiert wird und die Bilder später auf Social Media laufen, braucht das Model einen Buyout dafür. Das ist günstig, wenn es von Anfang an im Vertrag steht.
Kleidung bereitstellen. Für Models die Ware in den gebuchten Größen, für Hostessen die Standkleidung oder eine klare Vorgabe, zum Beispiel dunkelblau, schlicht, flache Schuhe.
Wenn ihr nicht sicher seid, welches Team euer Stand braucht, schickt uns das Briefing. Wir sagen euch, was Models und was Hostessen sind, und bringen beide Seiten an einen Tisch.










